Die 12 häufigsten Gesundheitsschäden durch Doping

Jetzt im Winter legt der Sportler die Trainingsgrundlagen für die kommende Saison.
Manch einer kann der Versuchung nicht widerstehen und greift dabei auch zu Mitteln, die eigentlich nicht erlaubt sind. Auch im Hobby- und Amateursport wird mehr und mehr gedopt.
Neben dem Aspekt des Betrugs an den korrekt handelnden Sportlern ist dies nicht zuletzt aber auch Raubbau an der eigenen Gesundheit.
Wer gerade mit dem Gedanken spielt, der Natur und dem Training ein wenig auf die Sprünge zu helfen, sollte sich einmal folgende Liste anschauen.
Sie ist das Ergebnis einer Befragung von ehemaligen DDR-Sportlern, die von ihren damaligen Trainern systematisch mit illegalen Mitteln versorgt wurden.

1. 38 Prozent der untersuchten Sportler sind psychisch labil und selbstmordgefährdet
2. Probleme im Bewegungsapparat
3. Gynäkologische Erkrankungen (traten bei 50 Prozent der untersuchten Frauen auf)
4. „Vermännlichende“ Veränderungen bei Frauen wie Bartwuchs, breites Kreuz, tiefe Stimme (bei 42 Prozent der untersuchten Sportlerinnen)
5. Fehlgeburten bei Frauen (32 mal so häufig wie im Durchschnitt)
6. Totgeburten (10 mal so häufig wie im Durchschnitt)
7. Herzrhythmusstörungen
8. „Weibliches“ Brustwachstum bei Männern
9. 10 Prozent der er in die Studie einbezogenen Kinder der Athleten haben körperliche Fehlbildungen
10. 6 Prozent der Kinder der Doping-Opfer haben geistige Handycaps
11. Ãœber ein Viertel der Kinder leidet unter Asthma
12. Ãœber 23 Prozent der Kinder der gedopten Sportler leiden unter Allergien

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Sie stellt nur dar, welche Schädigungen unter den Opfern des Dopingsystems der DDR heute am meisten verbreitet sind.

Das Ergebnis der Studie ist unter dem Titel „Wunden und Verwundungen“ auch als Buch erhältlich.