Kategorie-Archiv: Tipps

GPS-Track mit Google Maps erzeugen und als KML downloaden

Normalerweise plane ich meine Mountainbike-Touren mit GPSies. Wenn ich Autofahrten plane, nehme ich aber lieber den Google Routenplaner – ich mag dessen einfache Bedienung. Man kann so schön die Route von einer Straße auf die andere ziehen, bis es passt. Da ich momentan eine Radtour mit nennenswertem Asphalt-/ Feldweganteil plane, würde ich die Route aber gerne exportieren, damit ich sie in Oruxmaps nutzen kann.
Überraschung! Das geht sogar! GPS-Track mit Google Maps erzeugen und als KML downloaden weiterlesen

Noch kein Weihnachtsgeschenk?

Noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für den/die Mountainbike fahrende/n Liebste/n gefunden? Eine Überlegung wert ist vielleicht ein Mountainbike Fahrtechnik Kurs Geschenkgutschein von Kollege René Schmidt!
René hat sich mit seiner MTB Schule erst vor kurzem selbstständig gemacht. Als Fahrtechniklehrer ist der Elite-Racer aber schon länger tätig.
Ich wünsche viel Erfolg! Und allen Lesern ein frohes Fest – wahrscheinlich wird hier bis Weihnachten nix mehr passieren 🙂

Schaltbare Kettenführung selbst bauen

Zugegeben: Die Idee ist nicht von mir, und sie ist auch nicht neu. Aber vielleicht kennt sie der eine oder andere noch nicht.
Für eine schaltbare Kettenführung dieser Bauart braucht man nur ein Stück Gartenschlauch (ca. 15cm) und zwei Kabelbinder.
In den Gartenschlauch schneidet man mit einem scharfen Teppichmesser vier Schlitze, so dass man die Kabelbinder durchführen kann. Dann wird der Gartenschlauch-Chainguide an der Kettenstrebe befestigt. Schaltbare Kettenführung selbst bauen weiterlesen

Riss im Mantel flicken

Der Tag begann so schön: Mit dem Postauto auf den grandiosen St. Bernhard Pass und zig Kilometer Singletrails lagen vor uns.
Und dann gleich nach fünf Minuten Plattfuss und ich muss einen gut drei cm langen Riss im Mantel erblicken 🙁
Erst mal dachte ich, der Tag sei gelaufen. Denn wenn einmal der Schlauch zum Mantel rauslugt, dann hat man als Radfahrer ein erstzunehmendes Problem.
Ich habe von mancherlei provisorischen Reparaturmethoden gehört. Ich habe auch selbst den einen oder anderen Mantel mit Gras ausgestopft, sowie Gegenstände aller Art zwischen Schlauch und Reifen appliziert, und dann gehoft, das funktioniert, wie es soll. Getan hat es dann allerdings nie.
Aber an diesem Tag war alles anders, und drei Mountainbiker haben folgendes Konzept entwickelt 🙂

– Vom kaputten Schlauch ein gut 20 Zentimeter langes Stück abschneiden.
– Den Deckel einer Flickzeug-Dose nach Möglichkeit vom Plastikgrat auf der Rückseite befreien.
– Den Flickzeug-Deckel dann in der Mitte des Schlauchstücks platzieren.
– Dieses Schlauchstück nun am Laufrad so zwischen Schlauch und Mantel platzieren, dass der Deckel direkt unter dem Riss im Mantel ist.
(Einen Ersatzschlauch muss man bei dieser Methode dabei haben.)
– Aufpumpen.
– Gas geben!

Das hat dann so auch tatsächlich knapp 50 Kilometer und 2500 Höhenmeter bergab gehalten und sah am Ende des Tages immer noch ganz gut aus!

Hatte jemand von euch schon mal das selbe Problem und hat es erfolgreich gelöst?
Falls ja: Wie?

Alpentouren: Früher Saisonstart 2011

In den Alpen ist in diesem Winter 2010/11 relativ wenig Schnee gefallen und dieser ist dann auch relativ zügig weggeschmolzen.
Wenn man kein Problem damit hat, ab und zu mal ein kleineres Altschneefeld zu überqueren, sind vielerorts bereits jetzt Touren bis auf etwa 2000 Meter Höhe möglich.
Schattenlagen an Nordhängen sollte man jedoch vermeiden. Hier kann durchaus noch bis 15/1600m richtig viel Schnee liegen. Und gerade an sehr steilen Hängen ist das ja nicht immer ohne Risiko.
Auf jeden Fall ist es ratsam, vor Beginn einer Tour direkt vor Ort Infos einzuholen. Die lokalen Fremdenverkehrsbüros helfen in der Regel gerne weiter.
Ebenfalls interessant ist in Google Earth die Option „den Verlauf der Sonne anzeigen“, mit der man herausfinden kann, welche Gebiete den Tag über am wenigsten Sonne abbekommen.
Das Video habe ich am letzten Wochenende auf einer zweitägigen Tour mit meiner Taschenknipse aufgenommen.
Start war in Oberstdorf, dann ging es über Schröcken, Biberacher Hütte, grosses Walsertal, Damüls, Sünser See nach Lindau.
Die Strecke an sich war landschaftlich extrem reizvoll. Für Mountainbiker allerdings ist diese Tour so nicht wirklich empfehlenswert, wie ich feststellen musste.
Über sehr weite Strecken musste ich das Rad schieben und tragen.

Oruxmaps: Outdoor-Navigation mit Android

Heute mal ein How-To: GPS Outdoor-Navigation mit einem Android Smartphone.

Die Anforderungen an meine Lösung waren:

Kartenmaterial muss offline auf dem Handy gespeichert werden können (keine Lust auf teures Roaming im Ausland und gerade in den Alpen oder sonstigen Bergen hat man ja oft genug eh kein Netz).
Auswahl zwischen verschiedenen Kartentypen (Wanderkarten, Fahrrad-Karten, Verkehr, Satellitenbild).
Tracking der zurückgelegten Strecke und Export im KML-Format, damit ich mir auf Google Earth anschauen kann, wo ich war.
Einfache Statistik und grafische Auswertung der sportlichen Aktivität (Höhenmeter, Distanz, Höhenprofil, Durchschnittsgeschwindigkeit, maximale und minimale Höhe).

Für mich weniger relevant waren hingegen ausführliche Trainingsstatistiken mit Pulswerten, Kalorienverbrauch, Upload auf Trainings-Community-Seiten und so weiter.

Im folgenden beschreibe ich eine Lösung, die ich für mich gefunden habe, und mit der ich bislang sehr zufrieden bin. Oruxmaps: Outdoor-Navigation mit Android weiterlesen

Günstiger Kamerawagen selbst gebaut

Schon wieder ein neues Bastelprojekt für den Winter. Dieser Kamerawagen („Dolly“ sagen die Filmer, wenn sie Englisch reden möchten), sollte auch mit einem überschaubaren Budget drin sein. Nachdem ich mal kurz bei ebay nach den Preisen für Skateboardrollen und Kugellager geschaut hab, rechne ich mal mit gut 50 Euro ohne Schiene.
So eine kleine, günstige DSLR-Dolly wäre mit Sicherheit eine nette Ergänzung zur Eigenbau-Kameraseilbahn.

Mit durchdachter Kamereraführung lässt sich auch für Hobbyfilmer einiges erreichen.
Sehr schön zeigt das mein aktuelles Lieblingsvideo:

Fahrerisch im Rahmen des Möglichen, aber durch Schnitt und Kameraführung absolut fesselnd!

Leatt Brace im ADAC-Test

Der ADAC hat verschiedene Schutzsysteme für Motorradfahrer getestet. Darunter auch die Leatt Brace, ein Nackenschutz, der sich bei Downhillern steigender Beliebtheit erfreut. Die Leatt Brace soll übermässige Biegungen der Halswirbelsäule im Falle eines Sturzes verhindern.
Ich war mir bislang nicht sicher, ob das wirklich funktioniert, oder ob man da nur ein Kilo Plastik spazieren fährt und im Fall der Fälle nichts davon hat.
Der ADAC spricht der Leatt Brace nun eine nachweisbare Schutzwirkung zu. Rundum geeignet für den Strassenverkehr findet der ADAC den Nackenschützer nicht, denn die Einschränkung der Bewegungsfreiheit soll den Schulterblick erschweren. Allerdings schreibt der ADAC auch:

Empfehlenswert im Off-Road- und Motocross-Bereich. Hier treten Nackenverletzungen häufiger auf.

Ich denke, das stellt auch für die Abfahrtsdisziplinen im Mountainbike-Sport eine klare Empfehlung dar.

Link zum Test beim ADAC