Schlüsselloses Schloss von Knog

Knog Schloss

Knog, bisher vor allem für ihre bunten Fahrradlämpchen aus Silikon bekannt, beehren die Bike-Welt mit einer neuen Innovation:
Auf der Interbike in Las Vegas wurde als Prototyp ein Fahrradschloss gezeigt, das ohne konventionellen, mechanischen Schlüssel auskommt. Artikel weiterlesen »

Cope Statement

Cope Statement

Cope Mastercycles ist der Name einer gaaanz jungen Bike-Schmiede aus der Nähe von Augsburg. Erstes und bisher einziges Produkt ist das Cope Statement, das als verspieltes Parkbike konzipiert wurde. Artikel weiterlesen »

Eurobike 2009

Eurobike 2009: In Friedrichshafen werden seit heute die neuesten Bikes des Jahrgangs 2010 präsentiert.
Donnerstag werde ich auf der Eurobike in Friedrichshafen verbringen, abends zurück und ab Freitag gibt es dann hier schöne neue Fahrradbildchen und-Infos aus erster Hand.
Bei Specialized werde ich mir erst mal das neue Stumpjumper 2010, sowie das neue Enduro ansehen, Trek hat ebenfalls neue, interessante Modelle am Start, auf die neuen Bikes von Santa Cruz bin ich gespannt, von Votec gibt’s nen neuen Downhiller, aber auch auf die vielen kleinen und weniger gespannten Hersteller bin ich gespannt!

Garmin Edge 500

Garmin Edge 500

Update: Jetzt ab 195 Euro erhältlich!

Schlank, neu und speziell für Radfahrer entwickelt: Der Garmin Edge 500 GPSist nicht wesentlich größer als ein normaler Bike-Computer (4,8 x 6,9 x 2,2 cm, Gewicht laut Garmin 56,7 Gramm), beinhaltet jedoch (unter anderem) ein vollwertiges GPS. Artikel weiterlesen »

Nicht zufrieden: Lezyne Multitool

Lezyne Multitool
Wenn eine neue Firma auf den Markt drängt und dann mit Ihren unterschiedlichen Produkten in beinahe jedem Test der einschlägigen Fachmagazine Top-Noten abräumt, kann man ja eigentlich schon misstrauisch werden.
Die Objektive Produktleistung jedenfalls scheint nicht in jedem Fall das Kriterium zu sein, aufgrund dessen die Testergebnisse zustande kommen :(
Wie auch immer: Nicht zuletzt aufgrund der tollen Tests bin ich zu meinem Fahrradhändler und hab mir dort die Lezyne Multitools mal genauer angesehen. Artikel weiterlesen »

GoPro HD Hero Wide

GoPro HD Hero Wide

Update: Aktuell schon für unter 300 Euro erhältlich!

Neue Helmkamera: Die Gopro HD Hero Wide bringt mit ihrem 170-Grad Weitwinkelobjektiv in Bälde Filme in voller HD-Auflösung zu stande.
Die Gopro HD Hero Wide unterscheidet sich äußerlich kaum von der bekannten Helmet Hero wide (Bild), die kompakten Abmessungen bleiben also erhalten. Artikel weiterlesen »

Glück gehabt: Lenkerbruch

Lenkerbruch
Lenkerbruch

- Untersucht sicherheitsrelevante Bauteile regelmäßig und sorgfältig auf Risse.
- Wenn ein Hersteller schreibt, ein Bauteil wie etwa mein Rennradlenker sollte nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden, ist das evtl. wirklich sinnvoll und dient nicht nur der Verkaufsförderung.
- An alle Leichtbau-”Spezialisten”: CC-, All-Mountain- etc-Lenker haben an einem Downhillbike definitiv nix verloren. Auch wenn sie ähnlich aussehen wie spezielle Downhillenker.

Der abgebildete Rennradlenker ist mir beim gemächlichen Wiegetritt ohne Vorwarnung weggebrochen.
Saumäßiges Glück im Unglück: Ich bin konnte mich irgendwie fangen und bin nicht mal gestürzt. Alle anderen mir bekannten Fälle von Lenkerbruch haben zu teilweise sehr schweren Verletzungen geführt.

Übrigens habe ich den Lenker vor nicht allzu langer Zeit sogar kontrolliert. Dabei bin ich allerdings wie ich jetzt sehen muss extrem tapsig vorgegangen und habe ihn dafür nicht ausgebaut.
Denn der Lenker ist ca. 2-3 mm innerhalb des Vorbaus gebrochen.
Rot markiert sind dunkle Verfärbungen auf beiden Seiten der Bruchstelle. Dieser Schmutz liess sich mit etwas Spucke wegwischen. Der Riss muss also schon ein ganzes Weilchen vorhanden gewesen sein, so dass sich Abrieb, Oxydierung und Schmutz haben sammeln können.
Glück gehabt. Wirklich.

Für Mountainbiker? Casio Exilim Mobile Handy

Casio Exilim Mobile

Vom Nokia-Kundendienst wurde mir schon mal mitgeteilt, man könne mein Handy leider nicht auf Garantie ersetzen, da es einen “Feuchtigkeitsschaden” erlitten habe. Ob das jetzt die Wahrheit nur die Standardausrede zur Garantievermeidung war, kann ich nicht beurteilen. Tatsache ist jedoch, dass das Gerät des öfteren in meiner mega-schweissigen Trikot-Tasche transportiert wurde…
Mit dem Casio Exilim Mobile Handy kommt nun jedenfalls ein gerade für Sportler interessantes Mobiltelefon auf den Markt. Das Exilim Mobile ist laut Hersteller wasserdicht, salzwasser-, staub-, vibrations- und stoßfest. Außerdem soll es auch hohen und niederen Temperaturen in besonderem Masse gewachsen sein.
Neben der Wasserdichtigkeit ist auch die Kamera des Casio Exilim Mobile interessant: Neben Bildstabilisator, diversen Szenenmodi, einstellbarem Display kann sogar zwischen Ein- und Neunpunkt-Autofocus gewechselt werden! Besonders zu erwähnen ist jedoch der optische 3fach-Zoom.
Mit dem drehbaren Display sollten auch ungewöhnlichere Perspektiven sicher zu realisieren sein. Mit 5,1 Megapixel hat das Exilim Mobile Handy auf jeden Fall schon eine Bildauflösung, die im oberen Bereich dessen liegt, was für ein Handy sinnvoll ist.
Gespannt bin ich auf die Serienbildfunktion des Exilim Mobile, Casio hat im Kammerabereich ja bereits mit verschiedenen Modellen die Messlatte für andere Hersteller sehr hoch gelegt. leider habe ich jedoch keine Infos, wie hoch die Bildrate definitiv sein wird.
GPS – was ja für Radfahrer ebenfalls sehr sinnvoll sein kann, hat das Gadget übrigens auch.
In den USA kann das Casio Exilim Mobile ab sofort bestellt werden, für Deutschland steht ein Termin der Markteinführung leider noch nicht fest.

GoPro Helmet Hero Wide

GoPro Helmet Hero Wide
Lange schon wollte ich mal irgendwo eine Helmkamera ausleihen. Selber kaufen wollte ich jedoch nicht, da der Einsatzbereich doch relativ begrenzt ist und es die Teile ja bekanntlich auch nicht gerade für umsonst gibt.
Durchaus erfreut war ich also, als ich mir letztes Wochenende im Bikepark Bischofsmais für 10 Euro Tagesmiete eine GoPro Helmet Hero Wide ausleihen konnte.
Die GoPro Helmet Hero Wide ist noch (relativ) neu auf dem Markt und für knapp 240 Euro im Handel erhältlich.
Wer schon einmal eine andere Helmkamera (die ja oft kein eigenes Display haben) versucht hat vernünftig zu justieren, und doch nur sein Vorderrad im Bild hatte, wird sich über das Weitwinkelobjektiv der Helmet Hero Wide freuen. Die Justage ist damit recht einfach machbar, und man sieht auch noch was von der Umgebung.
Ausserdem ist die GoPro Helmet Hero Wide bis zu 30m wasserdicht, was auch für etwas derbere Schlammeinsätze ausreichend sein dürfte ;)
Serienmässig wird die Kamera mit einer Helmhalterung geliefert. Wer bei der Perspektive etwas kreativer sein möchte, kann jedoch für knapp 25 Euro ein Befestigungsset kaufen, mit dem sich die Kamera an Lenker, Sattelstütze etc. befestigen lässt, was dann gleich viel dramatischere Filmchen liefert. Diese sind übrigens von recht ansehnlicher Qualität, wie die Beispiele von letztem Wochenende zeigen.

Hier (BikerX) habe ich die Kamera mit dem Befestigungsset an der Sattelstütze montiert:

Befestigung am Lenker (Downhill und ja – es hat weh getan, passt mittlerweile aber wieder):

Und hier klassisch auf dem Helm, kommt nicht ganz so spannend rüber wie die anderen beiden Perspektiven, finde ich.

Mit einer 4GB SD Speicherkarte sollten glaube ich etwa zwei Stunden Aufnahmezeit drin sein, glaube ich. Das Vorgängermodell ohne Weitwinkelobjektiv geht übrigens für 135 Euro über die Ladentheke.

Lügen, Halbwahrheiten und Studien über den Nutzen von Nahrung und Nahrungsergänzungsmitteln

Ich möchte jetzt gar nicht behaupten, dass es keine Nahrungsergänzungsmittel gibt, die für Hobby- und Leistungssportler sinnvoll und/oder gar leistungssteigernd sein können.
Als ebenso unglaubhaft wie auch unappetitlich reisserisch jedoch empfinde ich oftmals die Versprechungen der Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln.
Von der Supplement-Industrie beauftragte “unabhängige Wissenschaftler” werden dann beauftragt, den Nutzen des jeweiligen Chemo-Foods zu dokumentieren.
Und wenn sich das beabsichtigte Ergebnis nicht anders erzielen lässt, greift man halt zu absurden Versuchsanordnungen.
Freudig überrascht war ich daher, als ich über eine Studie gestolpert bin, welche Wirkung so genannter Recovery-Drinks mit Frühstücksflocken verglich. Untersucht wurden Kennzahlen des Kohlehydrat- und Proteinstoffwechsels. Die Getreideflocken mit Milch, so das Ergebnis der Studie, seien den speziellen Recovery-Drinks bei der Regeneration nach dem Sport auf jeden Fall mindestens ebenbürtig.
So weit, so gut.
Doch auch dieser Test weist “Besonderheiten” auf.
Denn das verwendete Sportgetränk weist keinerlei Proteinzusatz auf, basiert vielmehr auf einer reinen Kohlehydrat-Elektrolyt-Mixtur. Das wiederum war die Ursache für das relativ schlechte Abschneiden im Test, wie die Wissenschaftler betonen.
Warum nun wurde kein marktüblicher Recovery-Drink für die Studie herangezogen? Üblicherweise enthalten Recovery-Drinks nämlich durchaus Proteinzusätze.
Die Wissenschaftler der University of Texas bringen folgende geradezu widerwärtig unglaubhafte Erklärung:

Although muscle response during recovery to a carbohydrate-protein drink may be
similar to that seen after whole-grain cereal and nonfat milk, we chose to compare a
carbohydrate-only drink. Recreational athletes may be more familiar with carbohydrate
drinks due to high product awareness and accessibility, and may not understand the
benefit of added protein in post-exercise supplementation.

Auf deutsch: Man hat keinen proteinhaltigen Recovery-Drink hergenommen, weil Hobbysportler ja ohnehin auch nach dem Sport zu Gatorade&Co griffen.
Warum nur vergeicht man das dann mit den “Cerealien”, wenn der Hobbysportler ja ohnehin macht, was er will?

Die Erklärung und der wahre Grund für den abwegigen Vergleich ist folgender Umstand: Die Untersuchung wurde von General Mills, einem Milliardenschweren Lebensmittelkonzern (der dick im Frühstücksflockengeschäft ist) in Auftrag gegeben.
Im Einzelnen kam die Kohle von Wheaties, einer mit ihrem Marketing besonders Sportler ansprechenden Frühstücksflockenmarke, und vom Mills Bell Institute of Health and Nutrition, einer Pseudoforschungseinrichtung, die offenbar für genau solche Zwecke ins Leben gerufen wurde. Normalerweise verweise ich ungern auf exrem polarisierende Quellen, aber diese hier trifft den Nagel in unserem Falle zu 100% auf den Kopf:

The Bell Institute of Health and Nutrition was created by General Mills to generate industry-friendly research under the cover of seemingly impartial institutes with lofty, objective-sounding names that convey scientific integrity

Und was lernen wir aus der ganzen Geschichte über den Sinn, beziehungsweise Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln? Und über die Vorteile einer ausgewogenen Ernährung gerade für Sportler? Über eventuelle Nachteile extrem ballaststoffreicher Ernährung beim Sport?

Gar nichts!

Aber es zeigt sich mal wieder, dass man sich gerade von scheinbar scheinbar absolut sachlichen und wissenschaftlich untermauerten Werbeaussagen nicht in die Irre leiten sollte.
Sei es nun der multinationale Lebensmittelkonzern oder der (eventuell gar in diesen eingegliederte) Nahrungsergänzungshersteller: In erster Linie wollen sie alle unser Geld. Und sonst gar nichts.

Men’s Health übrigens hat in journalistischer Qualitätsarbeit ohne jeden kritischen Unterton schon über die “Studie” berichtet.

Und hier gibts den Link zur Studie. Rechts auf “PDF” klicken, und ihr könnt euch das Ding in seiner ganzen Herrlichkeit ansehen.