Mit dem Mountainbike um den Monte Rosa

Das war die schönste Tour des Jahres!
Bezüglich der Strecke werde ich allerdings nicht allzu sehr ins Detail gehen.
Denn eigentlich kann man die Tour so nicht empfehlen.
500 Höhenmeter bergauf kann man empfehlen. Die zusätzlichen 2200 schieben/tragen nicht unbedingt. Das war jedenfalls das erste mal, dass ich vom Radfahren (leichten) Muskelkater im Nacken hatte (da, wo das Rad aufliegt).
1300 Höhenmeter schieben kann man vielleicht auch noch empfehlen. Aber nicht bergab (am Monte Moro – landschaftlich sehr schön, aber besser zu Fuss!).
Auf einem Gletscher aus 3300 Metern Höhe mit dem Fahrrad abzufahren kann man eigentlich auch nur Leuten empfehlen, die über eine gewisse alpine Erfahrung verfügen.

Kurzum: Es war teilweise ordentlich anstrengend. Am ersten Tag war bergab kaum etwas fahrbar (Moro-Pass, bis auf die kurze, sehr technische Strecke am Anfang), und es war teilweise auch etwas heikel (Steinschlag vs. Gletscherspalten und Eis am letzten Tag).
Ich habe jedoch selten eine landschaftlich so extrem reizvolle Tour fahren dürfen. Und zwischendurch waren sie dann doch immer wieder da: Die superschönen, flowigen, sich ewig dahin ziehenden Single Trails 🙂
Besonders schön waren vor allem der Colle di Nana und die Gegend um Zermatt. Ich bin auf dieser Tour auch zum ersten mal einer Herde von Steinböcken richtig nahe gekommen. Auf einmal standen sie vor uns, in vielleicht zwanzig Meter Entfernung.
Sehr coole Tiere eigentlich. Sie haben einen richtig relaxten Eindruck gemacht und sich kaum um uns gekümmert 😉

Danke, Michi! Für die Planung und fürs geduldige knipsen lassen!

5 Gedanken zu „Mit dem Mountainbike um den Monte Rosa“
  1. Extrem cool, extrem schön und wahrscheinlich extrem anstrengend. Auf jeden Fall extrem inspirierend. Tolle Tour und danke für die fantastischen Bilder. Für mich wäre die Tour allerdings ohne Rad interessanter, da mir die notwendigen technischen Fähigkeiten fehlen.

    VG
    Heiko

  2. Hi und danke! Wie gesagt, teilweise wäre es für ziemlich jeden ohne Rad interessanter gewesen…
    Teilweise aber auch nicht 🙂

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